Meine zwei Söhne sind 8 und 10. Wir machen als Familie vieles gemeinsam. Aber wir machen auch regelmäßig Einzeldates – ich mit dem einen, meine Frau mit dem anderen. Warum? Weil beide verschiedene Menschen sind, mit verschiedenen Interessen, Ängsten, Stärken. Das sieht man nur, wenn man sich die Zeit nimmt, wirklich zuzuhören. Allein.
Genau dasselbe gilt für Mitarbeiter.
Das Teammeeting koordiniert, informiert, schafft Ausrichtung. Aber es kann eines nicht: auf den einzelnen Menschen eingehen. Im Gruppenformat spricht man selten über das, was einen wirklich bewegt – Unsicherheiten, Entwicklungswünsche, ungelöste Konflikte.
Ein monatliches 1-on-1 ist kein Status-Update. Es ist ein dedizierter Raum für den Mitarbeiter. Die richtigen Fragen:
30 Minuten pro Monat pro Mitarbeiter. Bei zehn Mitarbeitern: fünf Stunden im Monat. Weniger als zwei Prozent deiner Arbeitszeit. Die Alternative kostet ein Vielfaches: Mitarbeiter die sich nicht gesehen fühlen, Talente die kündigen, Probleme die eskalieren.
Gute Führung bedeutet, Menschen als Individuen zu sehen. 1-on-1s sind der einfachste Weg, das systematisch zu tun. Mehr dazu unter nicoreis.de.